Die Vernunft hat gesiegt!
Der Rat der Stadt Köln hat die Sanierungsvariante V6.0 (siehe Machbarkeitsstudie) mit Kinderoper und Studiobühne endgültig beschlossen!
Durch die Durchführung eines strengen Kostencontrolling sollen die berechneten Baukosten von 253 Mio Euro eingehalten und möglicherweise sogar unterschritten werden.
Dieser Antrag ist gegen die Stimmen der Linken bei Enthaltung der SPD angenommen worden.
Wir freuen uns, dass sich auch die SPD-Fraktion für die große Sanierungslösung V6.0 ausgesprochen hat, Sie hat jedoch dafür einen willkürliche Kostendeckel von 240 Mio Euro gefordert und ist damit gescheitert.
Wir geben die Hoffnung nicht auf, mit der Sanierung der Bühnen auch dieses Kostenziel zu erreichen, wie wir schon in unserer Presseerklärung vom 17.12.2010 dargelegt haben.
siehe dazu auch hier Kölner Stadtanzeiger vom 01.03.2011
Zur Ratssitzung am 1.03.2011 ging dieser Aufruf an alle Ratsmitglieder und die Presse
offener Brief KunstSalon e.V.
Kaum blüht das Schauspiel in Köln mal auf, reissen die Herren Ott, Börschel und Roters binnen 48 Stunden wieder ein, was Karin Beier und ihre Mitarbeiter in den letzten Jahren mühsam aufgebaut haben. Hier der offene Brief an den Oberbürgermeister, den der Vorstand des KunstSalon verfasst hat.
Offener Brief des Schauspiel- Ensembles
Das Ensemble des Kölner Schauspielhauses hat am Mittwochmittag in einem offenen Briefv massive Kritik am Vorgehen der Stadtspitze geübt. Wörtlich ist von "provinzieller Wurstigkeit" und einem "bananenrepublikartigen Hauruckverfahren" die Rede.
Lesen Sie hier den Brief. (hier als pdf)
ueberraschende Wende
Es ist an der Zeit, aufzuschreien!
Die erfolgreichste Schauspiel-Intendantin der letzten Jahrzehnte wird weggemobbt, die gegenüber allen vorher abgesegneten Plänen deutlich kostensparende und funktional überlegene Lösung zur Sanierung der Kölner Bühnen wird von Woche zu Woche kleiner geredet,
ein Opern-Intendant, der ankündigt, es sei nun an der Zeit, das Schauspiel bluten zu lassen, soll Generalintendant werden,
ein Oberbürgermeister vergießt plötzlich Krokodilstränen über Karin Beiers Weggang, der „auch ein herber Schlag für uns“ sei, nachdem er zuvor alles dafür getan hat, ihr die Entscheidung zum Weggang zu erleichtern...!
Schon wieder macht sich der Geruch nach provinziellem Mief breit, vermischt mit dem bitteren Beigeschmack kleinlicher persönlicher Rache. Will Köln in der Stunde des doppelten Erfolgs des Kölner Schauspielhauses, wovon renommierte Theaterpreise und der Erhalt des Riphahn-Baus zeugen, in selbstgewollte Bedeutungslosigkeit zurückfallen?
Es reicht!
Kölns Kulturpolitik in Sachen Oper und Schauspiel darf nicht erneut, wie früher oft genug, zur „Lachnummer der Nation“ werden. Der Rat der Stadt Köln darf sich nicht weiter dazu hergeben, aus politischer Ranküne den Totengräber verläßlicher Kulturpolitik zu spielen. Eine Stadt, die es sich erlaubt, so mit ihren kulturellen Repräsentanten umzugehen, vergiftet auf Jahre hinaus den kulturellen Boden, aus dem nichts Großes mehr wachsen kann. Wen will man denn für die Nachfolge von Karin Beier gewinnen, nachdem ganz Deutschland sieht, wie künstlerischer Erfolg in dieser Stadt gedankt wird?
Hinzu kommt der unerträgliche Versuch, mit billigsten populistischen Mitteln die sozialen Belange der Stadt gegen die sogenannte „Hochkultur“ auszuspielen. Als ob ein dieser Stadt angemessenes hochrangiges Kulturangebot nicht sozial wäre… Schließlich sind die Kölner Bühnen ein Angebot für ALLE Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt! Und alle Lösungen, die bei deutlich geringeren jährlichen Betriebskosten auch „nur“ für die im Raum stehenden rund 50 Millionen Euro weniger zu haben wären, sind allemal „sozialer“ als der verhinderte Neubau.
„Es ist an der Zeit, aufzuschreien“, schreibt Christian Bos im Kommentar des Kölner Stadtanzeigers.
Wir schreien auf und fordern:
- Schluss mit dem Mobbing gegen Karin Beier!
- Achtung gegenüber künstlerischem Erfolg und anständigen Umgang mit den ihn tragenden Personen!
- Umsetzung der von allen Beteiligten des „Runden Tisches“ einhellig befürworteten Sanierungsvariante für zukunftsfähige Kölner Bühnen!
> Bitte unterzeichnen Sie den neuen Aufruf hier!
Hintergrundinformationen hier:
Karin Beier wird gehen
Wir bedauern es sehr, Karin Beier zu verlieren.
Für ihren energiegeladenen Einsatz für unser Schauspielhaus sind wir sehr dankbar!
Die Zeit mit ihr bis 2013/14 wollen wir in vollen Zügen geniessen und wünschen Karin Beier weiter viel Erfolg sowie ein konstruktiveres politisches Klima in Hamburg!
Hier in Köln haben ihr "einige Herren" aus Politik und Verwaltung geradezu einen roten Teppich ausgerollt - für ihren Abgang.
mehr dazu in der ZEIT
in der Kölnischen Rundschau
im WDR Radio Scala vom 17.02.2011 ("Kölner Schauspielintendantin geht", Stefan Keim)
WDR Radio Westblick vom 17.02.1011 ("Beier wurde weggeschubst", Frank Überall)
im WDR Fernsehen Lokalzeit vom 17.02.2011 ("Abgang nicht ohne Groll", Maja Peters)
Bühne frei für Variante 6.0!
Die Sitzung des 3. Runden Tisches zur Sanierung von Oper und Schauspiel führte zu beeindruckender Einvernehmlichkeit, die Variante V6.0 aus der Machbarkeitsstudie von Theapro zu realisieren. Lesen Sie mehr dazu in den Köln-Nachrichten.
Einladung zum 3. Runden Tisch
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen zum 3. Runden Tisch zur Sanierung von Schauspielhaus und Oper:
Mittwoch, 02. Februar 2011 - 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr in der Piazzetta des Historischen Rathauses! Hier die Tagesordnung
Nachlese zur Pressekonferenz von Mut zu Kultur
Am 17. Dezember 2010, ein Jahr nach dem Bürgerbegehren-auslösenden Ratsbeschluss, lud Mut zu Kultur zur Bilanz-Pressekonferenz im Kubus des Hauses der Architektur Köln. Dabei wurden Forderungen für den weiteren Fortgang gestellt:
1. Kurzfristige Einberufung des runden Tisches zum Stand des Verfahrens
2. Beteiligung von Vertretern der Ratsfraktionen am Runden Tisch
3. Transparenz im weiteren Planungs- und Sanierungsverlauf
4. Kein Wegfall von Kinderoper und kleiner Schauspielbühne (z.Zt. Schlosserei), um die Chancen eines zentralen Bühnenenquartiers zu nutzen.
5. der erklärte Wille der Parteien, die Empfehlungen des Runden Tisches zu respektieren. Es darf nicht noch einmal dazu kommen, dass Vereinbarungen des Runden Tisches dem sachfremden Ränkespiel koalitionspolitischer Strategien zum Opfer fallen.
6. Ein klarer Beschluss über den realistischen Kostendeckel und einhellige Willensbekundung, diese Kosten bei voller Funktionalität deutlich zu unterschreiten.
Dies erfordert:
+ eine Honorierung der Planerleistungen mit Obergrenze und Prämierung von Einsparungen, wie es die neue HOAI ausdrücklich ermöglicht
+ eine modulare Ausschreibung in vergabegerechten Alternativen und regelmäßige Vergabeentscheidung durch den Unterausschuss Bühnen
Im Folgenden können Sie die Berichte dazu lesen in:
köln-nachrichten
köln.de
report-K
Lesen Sie hier die Ausführungen der beispiellos erfolgreichen Intendantin zum lokalpolitischen Geschehen in Köln. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 25.11.2010: "Colonia corrupta und die Stimme der Vernunft - In Köln, ausgerechnet dort, steht das zurzeit wichtigste Theater Deutschlands. Wie schafft man das? Ein Treffen mit der Intendantin Karin Beier." Ganz Unten steht zu lesen: Kein Vertreter der Stadt hat zu den drei Einladungen nach Berlin gratuliert.
Hintergrund und Fakten
Der OB und andere werden nicht müde, den Erfolg des Bürgerengagements schlechtzureden und die öffentliche Meinung mit falschen Zahlenangaben zum Kostenvergleich zu manipulieren. Lesen Sie hier bei "Köln Kann auch anders" mehr dazu oder das Wichtigste hier als pdf zum dowload.
Kostenvergleich und aktuelle Informationen können bei Prof. Dr. Burkhardt Krems nachgelesen werden.
„Wir koennen wieder nach vorne denken“
Presseerklärung zum Interview mit OB Roters im KStA vom 22.10.2010
Presseerklärung von MzK zur Ratsentscheidung vom 07.10.2010
Der Rat der Stadt Köln hat gestern die Sanierung der Bühnen auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie V6 beschlossen. Mut zu Kultur begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich, bedauert aber, dass der Ratsmehrheit der Mut fehlte, sich schon jetzt auch für die Unterbringung der Studiobühne in den sanierten Opernterrassen und den Bau der Kinderoper zu entscheiden.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung von Mut zu Kultur zur Ratsentscheidung.
Shanghai entdeckt Bürgerbegehren
MutZuKultur auf der "PLAN 10"
PLAN 10 vom 24.9. bis 1.10: Entfesselt das Bühnenquartier! Mut zu Kultur erörtert im Rahmen einer Ausstellung und in mehreren Diskussionsveranstaltungen Fragen zur Zukunft des gesamten Opernquartiers und darüber hinaus zur Zukunft Kölns.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Projektion einer von HH Vision gestalteten 3-D-Animation zur gegenwärtigen Situation des Bühnenquartiers und zu möglichen Zukunftsszenarien.
Glosse von Heinrich Pachl vom 27.08.2010 erschienen in "AKT.15"
AKT / Die Kölner Theaterzeitung /
Während gerade im Sommer in der U-Bahn und auf der Domplatte die Taschendiebe ihrem heiklen Handwerk nachgehen und man nicht genug vor ihnen warnen kann, treiben im Kölner Kulturbereich derzeit anscheinend lauter Täuscher ihr Unwesen. Auch vor denen muss man warnen und sie enttarnen. Und dazu haben wir Gott sei Dank die Kölner Presse, die auch in der Saurengurkenzeit nichts verkommen oder anbrennen lässt. Und wenn die – also Stadtanzeiger, Rundschau, Express und BILD – gemeinsam um dieselbe Sache Wirbel machen, kann es durch solche Ansaugkraft von substantiellem Vakuums zu einer publizistischen Windhose kommen, die dann allerdings einen echten Aufreger zuwege bringt, und zwar so einen, bei dem man sich ziemlich schnell vor allem deswegen so aufregt, dass man sich über eine derartige Luftnummer überhaupt aufgeregt hat.
Wobei man auch nicht sagen kann, da wäre viel Lärm um nichts gewesen, denn immerhin geht es bei der Sanierung von Schauspielhaus und Oper ja um ein paar hundert Millionen aus einer leeren Stadtkasse. Und wenn nun eine Machbarkeits-Studie, die selbst wieder schon über eine Million gekostet hat, zeigt, dass die Sanierung tatsächlich machbar ist, wäre das mit Sicherheit zu banal gewesen, um schön zu sein. Also gehen journalistische Aufklärer ans Werk und konfrontieren Politiker und Kulturbeamte an ihren Ferienorten mit Zahlen, die sie selbst nicht verstanden haben, um aus deren Unverständnis eine Empörung zu destillieren, was dann als Gebräu von Vorwürfen und Dementis in der lokalen Langeweile des Ferienendes Stimmung schafft.
Wenn der Oberbürgermeister der Initiative Mut zur Kultur Täuschung vorwirft, könnte man sich natürlich fragen, wie er zu diesem schnellen Unsinns-Urteil kommt, wenn er doch die Zahlen aus dem Gutachten erst so genau auswerten lassen will, dass er eine Ausschusssitzung verschieben lässt und dadurch die Verzögerung des Sanierung, die er anderen zum Vorwurf macht, selbst mit erzeugt... Aber das hieße ja, dass man genau diese Abseitsfalle von aufgeschäumter Aufregung tappt. Man könnte, man müsste auch fragen, warum der oberste Kulturbeamte Quander derzeit so viel Nicht-Sinn von gibt, also den Sanierungs-Prozess nicht fördert sondern schon fast Obstruktion betreibt... Aber auch da nützt Aufregung wenig und ist eher etwas Verständnis für diesen hochgeforderten Spitzenmanager am Platz. Jemand, der im Zusammenhang mit dem Schauspiel-Opern-Komplex so oft daneben lag, der muss doch erst mal seine eigene Fassungslosigkeit in den Griff bekommen, wenn er durch die Machbarkeits-Studie, die er selbst in Auftrag geben musste, eindeutig bestätigt bekommt, was er immer in Abrede gestellt hat – dass die Sanierung des Schauspielhauses machbar ist. Zudem mit großem Qualitätsgewinn zu geringeren Kosten als der Neubau in einer überschaubaren Planungszeit. Hatte er gehofft, dass die Machbarkeits-Studie die Nicht-Machbarkeit ergibt? Wahrscheinlich, denn anders kann man seine Verwirrtheit nicht verstehen. Und nur, wenn man diese geistig-seelische Überforderung zugrunde legt, wären seine unhaltbaren und auch unfairen Äußerungen und Fehlurteile in etwas psychologisch nachvollziehbar. Aber auch da ist jetzt mal Schluss mit lustig. Schließlich hat die Machbarkeits-Studie auch der Denkmalspflege vorgeschrieben, dass das Schauspielhaus erhalten werden muss, weil es eben – entgegen voriger fachkundiger Behauptungen - machbar ist. Also Aufregung bringt nichts und geht höchstens noch mehr ins Geld. Die eigentlichen Skandale der Verrottung von Oper und Schauspiel, die Aufregung und Empörung verdient haben, liegen lange zurück. Und das Sommerloch ist doch insgesamt auch glücklich gestopft worden mit der beglückenden Nachricht, dass die neue U-Bahn in wenigen Jahren schon wenigsten mal vom Bahnhof bis zum Rathaus verkehren wird. Aber auch da ist dann schon wieder Ende im Gelände.
Info von Mut zu Kultur zum 2. Runden Tisch
Runder Tisch „Opernquartier“, 1.9.2010
Die Bürgerinitiative Mut zu Kultur informiert:
Die Sanierung des Opernquartiers ist auf einem guten Weg!
Gleichwohl ist durch eine vorzeitige Veröffentlichung der Ergebnisse der Machbarkeits-studie eine Welle der Irritation ausgelöst worden, die völlig unzutreffend ein negatives Bild der Lösung gezeichnet hat.
Der 2. Runde Tisch hat dazu beitragen, diese Missverständnisse zu beseitigen und einen größtmöglichen Konsens herzustellen bezüglich der favorisierten Variante 6. Die deutliche Zustimmung gestattet dem Oberbürgermeister, die Beschlussvorlage auf den Weg zum Ratsentscheid zu bringen. Ein zügiger Entscheidungsprozess ist nicht nur Ziel der Initiative Mut zu Kultur , sondern auch im Sinne aller interessierten Bürger und Politiker, um den berechneten Wiedereröffnungstermin einhalten zu können. Wir sind davon überzeugt, mit der Variante 6 ein hochwertiges und zukunftweisendes Theaterzentrum schaffen zu können, das sogar in vielen Punkten der abgelehnten Neubauvariante überlegen ist.
Einhellig sprachen sich alle Beteiligten des 2. Runden Tisches am 1.9. für die Umsetzung der Sanierungsvariante 6 aus. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es jetzt darauf ankommt, das Sanierungsprojekt unverzüglich an den Start zu bringen, um weitere Kosten, etwa durch eine Verlängerung des Interims zu vermeiden. Baudezernent Bernd Streitberger, der den Oberbürgermeister bei der Sitzung vertrat, betonte ausdrücklich, dass es dabei darauf ankommt, das Projekt als Ganzes zu verwirklichen und nicht einzelne Elemente herauszunehmen. MutzuKultur stellt sich ausdrücklich hinter diese Forderung. Mögliche Sparpotentiale sind durchaus zu erzielen, ohne in die Substanz der Spielstätten einzugreifen.
Die Vertreter der Tanzszene bemängelten, dass die Variante 6 den Tanz nur stiefmütterlich behandelt. MutzuKultur nimmt diese Kritik sehr ernst und verweist auf die Woche der PLAN 10 vom 24.9. bis 1.10 am Offenbachplatz. Dort werden in 3-D-Animation Möglichkeiten eines eigenen Hauses des Tanzes in direkter Anbindung an Bühnenensemble vorgestellt.
Und hier noch einmal die entscheidenden Baukosten im Vergleich – alle weiteren Kosten werden von uns zwar nicht ignoriert, wurden jedoch aufgrund ihrer Unschärfe bisher nie im Entscheidungsprozess herangezogen und sollten zur besseren Vergleichbarkeit auch weiterhin nicht in den Vergleich einfließen:
Vorplanung „Neubau“ JSWD, Sommer 2009:
340 Mio. €
Variante 2 „Neubau“ JSWD, 12/2009:
290 Mio. €
Variante 4 „Sanierung“ Verwaltung, 12/2009:
258 Mio. €
Variante X „Sanierung“ Mut zu Kultur, 4/2010:
230 Mio. €
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Variante 6 Machbarkeitsstudie 8/2010:
253 Mio. €
Variante 7 Machbarkeitsstudie 8/2010:
279 Mio. €
Die Variante 7 ist von Mut zu Kultur bereits im Mai zugunsten der Variante 6 zurückgezogen worden, da auch mit diesem (einfacheren) Planungsansatz bereits das gesteckte Ziel der Rettung des gesamten Opernquartiers erreicht werden kann. Gleichwohl galt der Ratsauftrag an die Planer, auch diese Alternative in gleicher Tiefe zu untersuchen.
Mut zu Kultur dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz: für den raschen Beschluss der Beauftragung der Machbarkeitsstudie, für die unermüdliche Arbeit der Planer und für die bekennende Unterstützung seitens großer Teile von Politik und Verwaltung.
Zahlreiche Leserbriefe und Stellungnahmen der Bürger Kölns in den letzten zwei Wochen zu den künstlichen Aufgeregtheiten bestätigen uns in der Überzeugung, dass die Entscheidung zur Erhaltung des Schauspielhauses über den sicheren Einspareffekt hinaus noch ungeahnte Chancen für die Stadt erhält, sie in den Rang einer Hauptstadt der Kultur zurückzuführen. Die hervorragenden Bühnen der Stadt verdienen das.
Die Sanierung des Buehnenquartiers ist auf einem guten Weg!
Lesen Sie hier die Vorab-Info von Mut Zu Kultur zum 2. Runden Tisch am 01.09.2010 im Rathaus
Stellungnahme zu den Äusserungen von Kulturdezernent Quander zur Kostenschätzung
„Aktuelle Kostenangaben zur Sanierung der Kölner Bühnen“
In der Samstagsausgabe des Kölner Stadtanzeigers vom 14.8.2010 nennt Kulturdezernent Georg Quander neue Zahlen zu den Sanierungskosten des Opernquartiers. Laut inzwischen vorliegender Machbarkeitsstudie seien die Kosten für die Sanierung weit höher als von der Bürgerinitiative „Mut zu Kultur“ angenommen und kaum geringer als die geschätzten Kosten für einen Neubau. Quander spricht davon, dass die Schätzungen von „Mut zu Kultur“ völlig unrealistisch gewesen seien und bemerkt dazu: „Es ist genau das eingetreten, was wir befürchtet haben“.
Diese Äußerungen bedürfen einer Klarstellung.
1. Wir sind davon überzeugt, dass die Gutachter ein seriöses Zahlenwerk präsentiert haben. Umso unverständlicher ist es uns, dass damit erneut manipulierend umgegangen wird und womöglich gewollt ein verzerrtes Bild entworfen wird. Nicht nur die Angaben unserer Schätzung werden falsch wiedergegeben, sondern auch Äpfel mit Birnen verglichen (s. u.). Der Kulturdezernent räumt selbst ein, jetzt müsse das Zahlenwerk noch aufbereitet werden, um mit jenem der Neubauplanung verglichen werden zu können. Vor dem Hintergrund dieser Unwägbarkeiten sowie der hohen Sensibilität des gerade erst begonnenen Planungsprozesses erscheint diese Medienpolitik geradezu töricht.
2. Unsere Schätzung kam auf Baukosten von 230 Mio. Euro inklusive eines Neubaus anstelle der Opernterrassen, bei Erhalt derselben auf 220 Mio. Euro. Dem gegenüber stehen geschätzte 290 Mio. Euro für den Neubau. Alle weiteren Kosten für Produktionszentrum, Orchesterprobesaal, Interimsbauten, Offenbachplatz und vieles mehr sind diesen Zahlen hinzuzufügen! Dieses Detail ist aus dem Blick geraten, weil der Deckelbeschluss des Oberbürgermeisters 295 Mio. festgesetzt hatte für sämtliche Baukosten, also auch jene der externen Baustellen. Diese war aber immer eine fiktive Zahl, die, wie von den beteiligten Planern bestätigt wurde, so nicht zu erreichen gewesen wäre. Unsere geschätzten Baukosten von 220-230 Mio. Euro sind also jenen von Quander in Höhe von 253 Mio. Euro gegenüberzustellen. Diese Abweichung von gut 10% liegt weit unter den in dieser Phase zulässigen Schwankungen von 30% und ist auf jeden Fall zielsicherer als sämtliche bisherigen Schätzungen der Verwaltung von zunächst 230 über 365 auf 290 Millionen.
3. Die weiteren Kosten, insbesondere für die Ausweichspielstätten, sind schon früher zu Recht außen vor geblieben, weil sie ein falsches Kostenbild der Architektur entwerfen würden. Auch sind Vor- und Nachteile der jetzt für die Ausweichspiel-stätten zu findenden Lösungen gar nicht abzusehen. Den von Quander aufgeführten Kosten für die Machbarkeitsstudie müssen gerechterweise die Umplanungskosten gleicher Größenordnung entgegengehalten werden, die durch die Abspeckung des Neubauentwurfs verursacht wurden.
4. Die verkleinerte Neubau-Variante bedeutete nicht nur den Verzicht auf Tanzforum und Werkstätten, sondern auch auf vielerlei bühnen- und energietechnische Besonderheiten in Höhe von mehreren Millionen. Diese sind in die Planung der Machbarkeitsstudie sinnvollerweise wieder aufgenommen worden. Auch die Kinderoper erhält einen spektakulären Raum anstelle der nüchternen Lösung im ausgekernten Südflügel. Hinzu kommen deutlich größere und vor allem endlich ausreichend hohe Depots für beide Häuser. Mit anderen Worten: für die von Quander bezifferten 253 Mio. Euro bekommt man ein für die Zukunft besser gerüstetes Bühnenensemble. Der „kleine Offenbachplatz“ wird in der Machbarkeitsstudie zugunsten größerer Lagerflächen komplett unterkellert. Diese Maßnahmen samt unterirdischer Kinderoper schlagen etwa mit 20 Mio. Euro zu Buche und entsprechen damit der Abweichung von unserer Schätzung.
5. Es handelt sich noch nicht um die Ausführungsplanung sondern um einen in kürzester Zeit entwickelten Testentwurf. Das nun zu bestimmende Planungsteam dürfte weitere Einsparungen bei konstanter Qualität erzielen können.
6. Zuletzt die wichtigste Nachricht, die der Kulturdezernent nicht der Erwähnung wert findet: die Machbarkeitsstudie erbringt endlich den abgesicherten Nachweis, dass Schauspielhaus und Opernterrassen sich nicht nur erhalten, sondern auch zu exzellenten Spielorten entwickeln lassen. Dies war seitens der Verwaltung jahrelang angezweifelt worden. Dem beharrlichen Einsatz der Bürgerinitiative „Mut zu Kultur“ ist es zu verdanken, dass das denkmalgeschützte Ensemble am Offenbachplatz gerettet werden kann – und, wie das Gutachten belegt, zu den von uns geschätzten deutlich niedrigeren Kosten.
Bürgerinitiative „Mut zu Kultur“
Walter Thiess
Jörg Jung (Sprecher)
Frank Deja
Pressemitteilung 24.08.2010
Mit Erstaunen haben Vertreter von Mut zu Kultur zufällig erfahren, dass die Konstituierende Sitzung des Unterausschusses Bühnen kurzfristig vom 30.08.2010 auf den 21.09.2010 verschoben wurde. Lesen sie hier die Presseerklärung.
hier die Stellungnahme und hier eine weitere Presseerklärung zum Vorwurf "grober Täuschung".
Stellungnahme von MutzuKultur zum Kölner Kulturpreis 2010
Köln, 8.7.2010
Es erfüllt uns mit Stolz, so dicht im Ranking der bedeutendsten Kulturereignisse Kölns an die lit.Cologne und die Art Cologne herangerückt zu sein. Diese Nominierung ist eine Auszeichnung für alle Kölner, die sich mit Mut, Herz und Verstand für ihre Stadt einsetzen.
Wir gratulieren der lit.COLOGNE von ganzem Herzen zum Kölner Kulturpreis als „Bestes Kulturereignis des Jahres“! In 10 Jahren beharrlicher Arbeit haben die Macher dafür gesorgt, Köln als Kulturstadt einen neuen Impuls zu geben. Maßstab für uns ist der Mut, den die Gründer der lit.COLOGNE in Finanzkrisenzeiten hatten, entgegen allem Pessimismus das größte Literaturfestival Deutschlands auf die Beine zu stellen. Dieser Geist passt nach Köln und dieser Geist spornt uns an bei der Weiterentwicklung des Bühnenquartiers. Eines unserer großen Ziele ist über die Sanierung der Bühnen hinaus, die städtebauliche Verbesserung des direkten Umfelds des Offenbachplatzes. Wir lassen uns den Mut zum Träumen nicht nehmen.
Alle Kölner können ab heute an diesem Traum mitwirken:
Einfach das Wort "Mut" an 81190 simsen. Dann werden 3 Euro zugunsten von MutzuKultur abgebucht. Mittel aus diesem Topf werden zur Beschleunigung der Entwicklungsprozesse am Bühnenquartier eingesetzt.
Kölner Kulturindex und Kölner Kulturpreis
Kölner Stadtanzeiger vom 09.07.2010 zum Kölner Kulturindex hier
und zum Kölner Kulturpreis hier
Sontag, 11.7.2010, 12.00 - 14.00 Matinee in den Opernterassen!
Buntes Programm mit Musik, Tanz und Vortrag ab 12:00 Uhr
Es treten u.a. auf: Heinrich Pachl, Jürgen Becker, Cozmic Blue, Blasorchester Dicke Luft, Anne Jung, Michael Maurissens u.a.
Bericht vom ersten Runden Tisch
Sachliche, konzentrierte Diskussion: Am Sonntag, 27. Juni 2010, tagte erstmals der Runde Tisch zur Sanierung von Oper und Schauspielhaus.
Hier der Bericht von Christian Hümmeler.
Hier das Video auf ksta.tv.
Praesentation der Sanierungsoptionen des Schauspielhauses
Auszüge aus der Präsentation von Walter Thiess zu den Möglichkeiten einer Sanierung des Schauspielhauses können Sie hier ansehen.
Zeitgewinn bei Planung für Opern- und Schauspielsanierung
Pressemitteilung der Stadt Köln vom 4. Juni 2010 hier
20.5.2010 Rat stellt Weichen für eine unverzügliche Umsetzung der Sanierungsplanung
Der Rat der Stadt Köln hat heute 190.000 Euro für die Durchführung eines europaweiten, so genannten„VOF-Verfahrens für Fachplaner- und Projektsteuerungsleistungen“ bewilligt, was es möglich macht, dass ohne unnötigen Zeitverzug die weiteren Planungen zur Sanierung von Schauspielhaus und Oper vorgenommen werden können.
Direkt nach der Ratssizung vom 13.4. haben sich Fachjuristen von Mut zu Kultur und der Stadtverwaltung zu einer Arbeitsgruppe am "runden Tisch" zusammengefunden. Schnell konnten die beteiligten Fachbüros alle Möglichkeiten des weiteren Vergabeverfahrens im Sanierungsprozess sondieren und sich auf einen gemeinsamen Weg einigen, um den Rat schon am 20.5.2010 in den Stand zu setzen, Mittel für die weitere Planung bereitzustellen und den Planungsprozess nicht zu stoppen.
Das ist ein wichtiger Erfolg und Ausdruck der bis jetzt guten Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerbewegung.
Am 27. Juni findet um 10.30 Uhr die erste Zusammenkunft des öffentlichen "Runden Tisches" in der Piazetta des historischen Rathauses statt.
Es wurde bewusst der Ort gewählt, an dem am 11.4.2010 öffentlich Neubau und Sanierungsvarianten für das Schauspielhaus diskutiert wurden. Faktisch war dies der "Gründungstag" des "Runden Tisches". Denn die Diskussion vom 11.4. hatte direkte Auswirkungen auf die Ratsentscheidung vom 13.4.2010, vom Abriss des Schauspielhauses abzusehen.
Eine gemeinsame Pressemittteilung von Mut zu Kultur und dem Büro des Oberbürgermeisters finden Sie hier.
04.05.2010 gemeinsame Presseerklärung von Mut zu Kultur und der Stadt Köln
Direkt nach der Ratsitzung vom 13.4. wurden intensive Gespräche aufgenommen, die schon zu ersten Ergebnissen führten. So können dank der modularen Planungsstrategie im Sanierungsverfahren, die Bühnen von Oper und Schauspiel ein Jahr länger bespielt werden, ohne den Planungsprozess zu verlangsamen.
Mitte Mai wird der Runde Tisch zu einer öffentlichen konstituierenden Sitzung zusammenkommen. Dort werden Details der Planungsstrategie und des Vergabeverfahrens vorgestellt.
Hier die gemeinsame Presseerklärung
Presseerklaerung von Mut zu Kultur am 15. April 2010
Wir können nur gemeinsam gewinnen.
Mit Betrübnis nimmt die Bürgerinitiative Mut zu Kultur Verstimmungen über die Ratsentscheidung zur Sanierung des Schauspielhauses zwischen den Ratsfraktionen der SPD und der Grünen zu Kenntnis. Wir betonen: Es geht nicht um Verlierer und Gewinner. Wir können nur gemeinsam gewinnen - oder verlieren. Es geht jetzt darum, nach vorne zu schauen und im Interesse der Bühnen möglichst rasch den Sanierungsbeschluss für das Bühnenensemble umzusetzen. Dieses muss die Aufgabe aller Kölner sein.
Das Bürgerbegehren gegen den Abriss des Schauspielhauses, das von mehr als 50.000 Kölnern unterstützt wurde, ist auch ein Appell an eine neue Politikkultur und eine klare Absage an sachfremde Entscheidungen zugunsten abstrakter Koalitionsarithmethik. Genau das ist es ja, was die Politik von der Bürgerschaft entfremdet. Wir sollten dazu zurückkehren, politische Entscheidungen ausschließlich begründeten Sachentscheidungen zu unterwerfen.
Vor diesem Hintergrund bewerten wir die Ratsentscheidung von CDU und Grünen, die sich dem Diskussionsprozess der vergangenen Monate gestellt haben und ihre Meinung zur Sanierung des Schauspielhauses geändert haben, als positives Signal für eine neue Politikkultur in Köln. Dieses Beispiel kann nur allen Bürgern Mut machen. Hier beziehen wir ausdrücklich die FDP-Fraktion mit ein, die missverständliche Äußerungen in der Ratssitzung korrigiert hat und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Mut zu Kultur betont hat. Wir nehmen dieses Angebot dankbar an. Wir haben auch die Signale aus der SPD Fraktion zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit wahrgenommen und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit, die vor uns steht.
Mut zu Kultur
Jörg Jung, Frank Deja, Thomas Luczak, Ruba Salim
Sieg der Vernunft !
Es ist geschafft !!!!!!!!!!!!
Der Rat der Stadt Köln hat sich dem Bürgerbegehren angeschlossen !
In der Ratssitzung vom 13. April 2010 wurde in Köln Stadtgeschichte geschrieben. Zunächst einmal wurde das Bürgerbegehren für formell zulässig erklärt. Anschließend wurde gegen die Stimmen der SPD und der FDP das Bürgerbegehren angenommen. Damit wird es nun keinen Bürgerentscheid geben ! Mit der Sanierung kann direkt begonnen werden! Damit hat sich erfüllt, was wir erhofft haben: Der Sieg der Vernunft !
RP: Denkmalschutz erfordert gesetzlich vorgeschriebenes Verfahren
Regierungspräsident Hans Peter Lindlar:
„Der dem Beschluss des Rates vom 17.12.2009 zugrunde liegende Neubauentwurf ist gegenüber dem Wettbewerbsentwurf erheblich modifiziert und reduziert worden. Das im bisherigen Verfahren dargestellte besondere öffentliche Interesse aufgrund der Konzentration der Außenstellen an einem Standort und die damit verbundenen Synergieeffekte sind entfallen. Deshalb erfordert der jetzt favorisierte Entwurf ein neues formelles Erlaubnisverfahren mit erneuter Bewertung und Abwägung der denkmalrechtlichen Belange und erneuter Beteiligung des Landschaftsverbandes.“ Hier die Presseinformation der Bezirksregierung.
Interviews im StudioDuMont vom 06.04.2010
Christian Hümmeler befragt Karin Beier, Bernd Streitberger und Jürgen Steffens
Appell an Ratsmitglieder 06.04.2010
Im Vorfeld der Sondersitzung des Rates zum Bürgerbegehren um Neubau oder Sanierung des Schauspielhauses fordern die Initiatoren von "Mut zu Kultur" die Ratsmitglieder auf, ihre Verantwortung nicht auf die Bürger abzuwälzen und den Planungsprozess besonnen in eine neue Richtung zu lenken.
Schließlich ist der Neubaubeschluss, wie es in unserer Pressemitteilung heißt, wenn überhaupt, nur durchzusetzen gegen das massive Engagement der Bürgerschaft, gegen die fundierten Bedenken zahlreicher Fachleute, gegen die Einwände des Denkmalschutzes sowie gegen die Urheberrechtsklage der Riphahn-Erben - ganz zu schweigen von den erheblichen Zweifeln des Regierungspräsidenten. Hier nachzulesen.
Berichte zur UEBERGABE DER BISHERIGEN UNTERSCHRIFTENLISTEN
Der Kölner Stadtanzeiger berichtet auf KSTA TV von der Übergabe.
Die Neue Rheinische Zeitung Online berichtet und intereviewt Jörg Jung. "Doch noch Rettung?"
Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt Bürgerbegehren
In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Jürgen Roters appelliert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz eindringlich an Rat und Verwaltung, den Neubaubeschluss zurückzunehmen. Hier der ganze Brief.
Alles über das Buehnenensemble, Architektur, Geschichte, Denkmalschutz
Prof. Peter Zumthor, Architekt des Kolumba-Museums und Pritzker-Preisträger, beschreibt in seiner eindrücklichen Laudatio vom September 2006 das Riphahn-Ensemble und seine architektonischen und städtebaulichen Qualitäten. Sehen Sie hier die Videodokumenation seiner Laudatio vom September 2006!
Sehen Sie hier Teil 2 der Laudatio, mit der ehemaligen Stadtkonservatorin Kölns, Prof. Dr. Hiltrud Kier
Ulrich Krings war von 1991 bis 2005 leitender Stadtkonservator in Köln. Jetzt setzt er sich gegen den Abriss des Riphahn-Schauspielhauses ein. (KSTA 29.01.2010)
Kölns Schauspielchef von 1979 bis '85, Jürgen Flimm unterstützt das Bürgerbegehren. (KSTA 29.01.2010)
AKTUELLE PRESSE (LOKAL)
02.04.2010
Karin Beier: »Mit Zorn auf die Zielgerade« (Kölnische Rundschau)
25.03.2010
Interview mit RP Lindlar »Opernquartier auf dem Prüfstand « (Kölnische Rundschau)
24.03.2010
Regierungspräsident Lindlar: »Kein Geld für den Neubau« (KSTA)
Architektur »Das Wichtigste Haus der Stadt« (KSTA)
12.03.2010
Alfred Neven DuMont: »Es fehlt an einem gelungenen Dialog« (KSTA)
»Bürgerentscheid soll im Juli stattfinden« (KSTA)
11.03.2010
»Plan B für Schauspiel verlangt« (KSTA)
08.03.2010
Interview mit Karin Beier »Nicht erst im Sommer diskutieren« (KSTA)
07.03.2010
Schauspiel-Streit: »Ignoranz hat die Planung bestimmt« (KSTA)
05.03.2010
Leitartikel zum Bürgerbegehren: »Das Kölner Theater« (KSTA)
02.03.2010
Pressemitteilung von Ursula Heinen-Esser (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages, zur Unterstützung des Bürgerbegehrens
01.03.2010
»Bürger nehmen die erste Hürde« (KSTA) »Bürgerbegehren meldet Erfolg« (Kölnische Rundschau)23.02.2010Die Stadt Köln hat noch keine Genehmigung, das unter Denkmalschutz stehende Schauspielhaus abzureißen »Noch keine Neubau-Genehmigung« (KSTA)05.02.2010Leitartikel »Verdruss von Jahren« (KSTA)
29.01.2010
Haushaltsschulden (KSTA)
22.01.2010
Kostenabenteuer (KSTA)
Das Schauspielhaus in der Diskussion beim Bund Deutscher Architekten
SPIELPLANÄNDERUNG IM OPERNQUARTIER?
Texte, Links und Videos der BDA-Veranstaltung im Domforum vom 22.02.2010 auf der Seite des BDA
Besonders hervorzuheben ist die Rede von Dr. Stefan Kraus, Direktor des Kolumba Kunstmuseums, Köln. Hier Video Teil 1 und hier Video Teil 2 ansehen und zuhören, hier das Manuskript der ähnlichen Rede vom 05.02.2010 zum Nachlesen.
Köln hat schon immer gerne seinen Ruf als Kulturmetropole am Rhein aufs Spiel gesetzt. Die Liste der Kölner Pleiten und Pannen ist lang. Nun soll in Kölns Kultur rund 13 Millionen Euro eingespart werden. Ein Konzept gibt es allerdings nicht. WDR West.Art berichtet über das Bürgerbegehren
Das ARD-Kulturmagazin „ttt – titel, thesen, temperamente“ über den Kampf ums Kölner Schauspielhaus auf seiner Website
Deutschlandfunk über die Kritik am Abriss des alten Schauspielhauses. Interview mit Jörg Jung.
Auf Facebook gibt es minutenaktuelle Neuigkeiten zum Stand des Bürgerbegehrens, auch für Nicht-Mitglieder einsehbar an dieser Stelle.
Linksammlung und Kommentare auf www.suelz-koeln.de
Linksammlung von http://www.suelz-koeln.de
Kommentar von kluelz
WAS IST EIGENTLICH EIN BUERGERBEGEHREN?
Ein Bürgerbegehren ist ein rechtlich verbindliches Mittel der Bürger, sich in die Kommunalpolitik einzumischen. Seit dem 17. März ist das Bürgerbegehren beendet. Die notwendige Stimmenanzahl wurde weit übertroffen.
Nach erfolgreicher Abgabe der erforderlichen Anzahl von Unterschriften musste der Rat der Stadt zwei Schritte unternehmen: Zum einen musste die Zulässigkeit des Begehrens festgestellt werden, zum anderen musste erklärt werden, ob der Rat dessen Anliegen folgt oder nicht. Folgte der Rat dem Begehren nicht, muss unausweichlich ein Bürgerentscheid ("Volksabstimmung") durchgeführt werden. Bis zum Bürgerentscheid darf keine weitere Planung in Auftrag gegeben werden, die dem Bürgerbegehren entgegensteht.
Der Rat der Stadt Köln ist in seiner Sondersitzung am 13. April 2010 mehrheitlich dem Begehren beigetreten und hat so den Weg freigemacht für die unverzügliche Sanierung des Riphahn-Ensembles.
Hier die von uns verwendete Unterschriftenliste zum Nachlesen.





